Irgendwann stößt man mit einem Baukasten an eine Grenze. Mal fehlt eine Funktion, mal kann der Shop etwas nicht, oder Sie wollen nicht mehr davon abhängig sein, was ein Anbieter als Nächstes ändert.
Ein Umzug zu WordPress ist gut machbar, wenn er sorgfältig geplant wird. Übernommen werden die Inhalte und die Struktur Ihrer Seite. Ein neues Design oder neue Texte gehören nicht dazu.
Für Ihre Besucher ist die Seite während des ganzen Umzugs erreichbar.
Alte Adressen bekommen Weiterleitungen, soweit sie sich ermitteln lassen.
Produkte ziehen mit um, Bestellhistorie und Kundendaten meist nicht.
Die Anleitungen im Jimdo-Ratgeber beziehen sich auf Jimdo Creator. Umziehen kann ich Ihre Seite aus beiden Versionen, also auch aus Jimdo Dolphin. Welche Version Sie nutzen, sehen Sie meistens am Editor: Im Creator platzieren Sie Elemente frei auf der Seite und kommen auch an eigenen Code heran. Dolphin ist dagegen ein Baukasten aus fertigen Abschnitten, den ein Assistent mit Ihnen einrichtet.
Was tatsächlich mitkommt:
| Kommt mit | Kommt meist nicht mit |
|---|---|
| Die Inhalte und die Seitenstruktur | Die Bestellhistorie aus dem Shop |
| Die Produkte aus dem Shop | Die Kundendaten aus dem Shop |
Das liegt daran, dass Jimdo Bestellungen und Kundendaten nicht in einer Form herausgibt, die sich übernehmen lässt.
Die neue Seite entsteht parallel, während Ihre bisherige Seite ganz normal weiterläuft. Umgeschaltet wird erst, wenn alles steht und Sie es freigegeben haben.
Die Frage, ob die Seite zwischendurch tagelang weg ist, kommt an dieser Stelle fast immer. Die Antwort ist nein, weil die alte Seite bis zum letzten Moment weiterläuft.
Für jede alte Adresse, die sich ermitteln lässt, richte ich eine Weiterleitung ein. Das ist ein Verweis, der Besucher und Google von der alten Adresse automatisch zur passenden neuen Seite schickt. Vollständig erfassen lässt sich bei Jimdo nicht jede Adresse, weil interne Shop- und Filteradressen sowie manche Bildadressen nirgends sauber aufgelistet sind.
Sollen beim Umzug Kundendaten aus dem Shop mitgenommen werden, ist das auch eine Frage des Datenschutzes. Ich kann Ihnen sagen, was technisch machbar ist. Die rechtliche Seite klären Sie am besten vorher mit einem Anwalt oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Nicht jeder braucht den Umzug. Wenn Sie an Jimdo nur zwei, drei Kleinigkeiten stören, lassen die sich oft direkt in Jimdo lösen, und Sie sparen sich den ganzen Aufwand. Das sage ich Ihnen vorher, auch wenn der Umzug für mich der größere Auftrag wäre.
Fast immer ja. Ihre Adresse kann beim Umzug mitkommen, sodass Ihre Besucher Sie weiter unter derselben Adresse finden. Den Umzug der Domain übernehme ich für Sie. Was ich dazu von Ihnen brauche, sage ich Ihnen vorher.
Laut Jimdo ziehen die Postfächer nicht automatisch mit der Domain um. Sie werden bei einem neuen Anbieter neu angelegt, und Ihre alten Mails sollten Sie vorher sichern. Die Postfächer selbst ziehe ich nicht um. Entscheiden Sie deshalb vor dem Domain-Umzug, wo sie künftig liegen sollen. Dann stimmen wir den Zeitpunkt so ab, dass keine Mail verloren geht.
Erst, wenn die neue Seite läuft und Domain und Postfächer umgezogen sind. Vorher lohnt ein Blick darauf, wie lange Ihr Jimdo-Vertrag noch läuft und welche Kündigungsfrist gilt. Den passenden Zeitpunkt klären wir gemeinsam, wenn Sie sich unsicher sind.
Schicken Sie mir den Link zu Ihrer Seite und zwei Sätze dazu, was Ihnen an Jimdo fehlt. Daraus sehe ich meistens schon, ob ein Umzug nötig ist oder ob sich das Problem in Jimdo lösen lässt.
Die Einschätzung ist unverbindlich: info@kuenzl.dev
Nach dem Umzug braucht die neue Seite Pflege. Bei Jimdo spielt der Anbieter Updates selbst ein, bei WordPress kümmern Sie sich selbst darum oder beauftragen jemanden damit. Wie das bei mir aussieht, steht unter WordPress-Betreuung. Solange Sie noch bei Jimdo sind, finden Sie in der Jimdo-Hilfe weitere Themen.