Schnittstellen und eigene Plugins
WordPress Plugin programmieren lassen: für Funktionen, die es noch nicht gibt
Ich programmiere Funktionen für Ihre WordPress-Website, für die es kein passendes Plugin gibt: eine Anbindung an Ihren Kalender, Ihren Newsletter oder Ihren Zahlungsdienst, einen Produktfeed für Preisvergleichsportale, einen Rechner oder einen Selbsttest für Ihre Besucher.
Die Funktion kommt als eigenes kleines Plugin auf Ihre Website und bleibt vom Theme, also der Designvorlage, getrennt. So übersteht sie einen Theme-Wechsel und künftige Updates. Auf Ihre Anfrage antworte ich in der Regel innerhalb eines Werktags.
Erst prüfen, dann programmieren
Bevor ich programmiere, prüfe ich, ob ein vorhandenes Plugin mit ein paar Anpassungen reicht. Eigener Code lohnt sich erst, wenn das nicht der Fall ist.
Schnittstelle vorher geklärt
Ob sich ein externer Dienst anbinden lässt, hängt davon ab, was dieser Dienst zulässt. Das kläre ich, bevor Sie ein Angebot bekommen.
Der Code gehört Ihnen
Den Code übergebe ich mit einer kurzen Anleitung. Er gehört Ihnen, auch wenn Sie später mit jemand anderem weiterarbeiten.
Wann ein eigenes Plugin sinnvoll ist
Der häufigste Anlass ist ein Ablauf, den kein Plugin so abbildet, wie Sie ihn brauchen. Das fertige Plugin kann vielleicht fast alles, aber ausgerechnet die eine Regel fehlt, auf die es ankommt. Oder es bringt so viele Funktionen mit, dass die Website dadurch langsamer wird, obwohl nur ein kleiner Teil davon genutzt wird.
Der zweite Anlass ist Code, der schon auf der Website läuft, aber an der falschen Stelle steckt. Viele Zusatzfunktionen landen in der functions.php, einer Datei im Theme, in der sich kleine Ergänzungen sammeln lassen. Wechseln Sie das Theme, ist diese Datei samt Funktionen weg, und je nach Einrichtung kann auch ein Theme-Update sie überschreiben. Das sehe ich bei Websites, die ich übernehme, recht oft. In einem eigenen Plugin ist die Funktion davon unabhängig.
Was ich konkret baue
Ein großer Teil sind Schnittstellen, also Verbindungen, über die Ihre Website Daten mit einem anderen Programm austauscht. Dazu kommen Funktionen, die ganz auf Ihrer Website laufen:
Kalender
Buchungen oder Anfragen von der Website in Ihren Kalender übertragen
Newsletter
Anmeldungen aus einem Formular direkt an Ihren Newsletter-Dienst weitergeben
Zahlung
einen Zahlungsdienst anbinden, damit Kunden auf Ihrer Website bezahlen können
Büroprogramm
Formularangaben an ein anderes Programm schicken, mit dem Sie im Büro arbeiten
Produktfeeds
Dateien mit Ihren Produktdaten, die ein Preisvergleichsportal regelmäßig abholt
Rechner und Selbsttests
die auf Ihrer Seite ein Ergebnis oder eine Auswertung anzeigen
Für viele bekannte Dienste gibt es fertige Anbindungen, oft vom Anbieter selbst. Wenn eine davon zu Ihrem Fall passt, richte ich sie ein und sage Ihnen das auch so, statt etwas neu zu programmieren. Eigener Code lohnt sich, wenn Sie Daten in einer bestimmten Form brauchen, wenn mehrere Dienste zusammenspielen sollen oder wenn Ihr Ablauf eigene Regeln hat. Welche Einwilligungen Sie etwa für eine Newsletter-Anmeldung brauchen, bewerte ich nicht, die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrem Rechtsberater.
Auf dieser Website läuft ein Risiko-Check, den ich als eigenes Plugin programmiert habe. Besucher beantworten einen Fragebogen, das Plugin prüft zusätzlich automatisch ihre Website und stellt daraus eine Auswertung mit Empfehlung zusammen.
Bei einem Shop für Medizinbedarf lief bereits ein Feed zu idealo, dem Preisvergleichsportal. Trotzdem waren viele Produkte dort nicht zu finden, andere standen in falschen Kategorien. Ich habe die Produkte aufbereitet und über mehrere Wochen mit dem Account Manager von idealo neu zuordnen lassen. Der Account Manager bedankte sich ausdrücklich für „die gute Aufbereitung“.
Wie weit eigene Programmierung gehen kann, zeigt ein Buchungssystem für eine Privatschule im Rettungsdienst: Das Anmeldeformular schaltet sich erst frei, wenn der Schüler alle Online-Module abgeschlossen hat oder eine bestimmte Qualifikation mitbringt. Mehr dazu auf der Seite Buchungssystem für WordPress.
Brauchen Sie dafür einen Entwickler?
Selbst machbar, wenn …
- Sie selbst oder jemand im Team mit PHP und WordPress umgehen kann
- es um eine kleine Zusatzfunktion geht
- ein Plugin aus dem offiziellen Verzeichnis Ihren Wunsch schon erfüllt und nur noch eingestellt werden muss
Abgeben lohnt sich, wenn …
- ein externer Dienst angebunden werden soll
- Kundendaten oder Zahlungen durch die Funktion laufen
- Ihr Geschäft über Jahre darauf angewiesen ist
Dann kommt es darauf an, dass Eingaben sauber geprüft werden, Fehler auffallen und das Plugin auch nach Updates weiterläuft. Code, der aus einer Anleitung übernommen wurde, funktioniert oft auf Anhieb, deckt diese Punkte aber nicht immer ab.
Was Preis und Dauer bestimmt
Den Festpreis nenne ich Ihnen nach einer unverbindlichen Einschätzung. Den Aufwand treiben vor allem diese Punkte:
- wie umfangreich die Funktion ist und wie viele Sonderfälle sie abdecken muss
- ob Sie eine eigene Einstellungsseite im Verwaltungsbereich brauchen, auf der Sie Werte selbst ändern
- bei Schnittstellen, ob der andere Dienst einen Testzugang bereitstellt
- wie viele Dienste zusammenspielen sollen
- ob vorhandener Code, etwa aus der functions.php, übernommen und aufgeräumt werden muss
- ob ein vorhandenes Plugin ergänzt wird oder die Funktion ganz neu entsteht
Eine Lizenzgebühr fällt für ein eigenes Plugin nicht an. Kleine Anpassungen nach der Übergabe sind im Rundum-Paket der Betreuung (ab 659 Euro im Monat inklusive Mehrwertsteuer) im Rahmen des Stundenkontingents enthalten. Eine neue Funktion mit eigenem Konzept ist wieder ein eigenes Projekt.
Bis wann Ihre Funktion läuft
Sie sprechen direkt mit mir, ohne Ticketsystem und ohne Projektmanager. Sobald Sie dem Angebot zugestimmt haben, fange ich an. Wie lange die Programmierung dauert, entscheiden der Umfang und wie gut der andere Dienst dokumentiert ist. Deshalb steht im Angebot ein fester Termin, bis zu dem alles fertig ist.
„Sebastian Künzl ist den Anpassungswünschen für unsere Homepage sehr schnell nachgegangen. Kaum war unsere Nachricht abgeschickt, hat Sebastian mit der Programmierung begonnen und diese erfolgreich sowie ordentlich ausgeführt.“KOS PartnerInnen
„Er zeichnet sich durch beeindruckende Professionalität und Zuverlässigkeit aus. Die Umsetzung meiner Anliegen erfolgte immer zeitnah.“L. D.
„Perfekte Abwicklung: extrem schnelle Antworten, super professionell, top Qualität und auch noch freundlich.“Thomas Bartonik
Von der Idee bis zum fertigen Plugin
1. Sie schildern, was passieren soll
Zum Beispiel: Wer eine Anfrage schickt, soll auch im Newsletter landen. Geht es um einen externen Dienst, nennen Sie mir, welchen Sie nutzen. Stichpunkte reichen.
2. Ich prüfe Website und Dienst
Über einen eigenen Zugang, den Sie jederzeit löschen können. Ich sehe nach, ob WordPress, Plugins und PHP aktuell genug sind und ob es schon eine fertige Lösung gibt. Die Einschätzung gehört zur Anfrage und verpflichtet Sie zu nichts.
3. Sie bekommen ein Angebot
Es enthält Umfang, Festpreis und Fertigstellungstermin. Ich beginne erst, wenn Sie zugestimmt haben.
4. Ich programmiere und teste
Wo es sinnvoll ist, auf einer Testkopie Ihrer Website, damit der laufende Betrieb nicht gestört wird.
5. Plugin mit Anleitung
Darin steht, wie Sie die Funktion bedienen und wo Sie Einstellungen ändern. Das Plugin gehört Ihnen.
Wenn das Plugin im Einsatz ist
Ein eigenes Plugin hängt an mehreren Stellen, die sich unabhängig voneinander ändern: WordPress, PHP und, bei einer Schnittstelle, der Dienst auf der anderen Seite. Ändert einer davon etwas, muss das Plugin mitziehen, sonst fällt die Funktion irgendwann still aus.
Deshalb bekommen Sie nach der Übergabe ein Angebot für die laufende Betreuung, in der ich solche Funktionen bei Updates mitprüfe. Gebucht werden muss sie nicht. Die Pakete stehen auf der Seite WordPress-Betreuung.
Häufige Fragen
Mein Entwickler hat die Funktion in die functions.php geschrieben. Ist das ein Problem?
Solange Sie das Theme behalten und es richtig eingerichtet ist, läuft die Funktion. Beim nächsten Theme-Wechsel wäre sie aber weg. Ich kann solchen Code in ein eigenes Plugin verschieben, damit er an Ihre Website gebunden ist und nicht an die Designvorlage.
Kann ein vorhandenes Plugin erweitert werden, statt ein neues zu schreiben?
Oft ja, und meistens ist das der kleinere Aufwand. Viele Plugins, WooCommerce zum Beispiel, haben Stellen, an denen sich eigener Code einklinken kann. Dann schreibe ich ein kleines Zusatz-Plugin, das nur die fehlende Regel ergänzt. Das Original bleibt unverändert und lässt sich weiter aktualisieren. Im Code eines fremden Plugins selbst ändere ich nichts, weil das nächste Update diese Änderung überschreiben würde.
Was ist, wenn mein Dienst keine Schnittstelle anbietet?
Dann erfahren Sie das von mir, bevor Sie ein Angebot bekommen. Wenn es einen anderen Weg gibt, schlage ich ihn vor. Gibt es keinen sinnvollen, sage ich Ihnen das auch.
Wie sorgen Sie dafür, dass der Code sauber und sicher ist?
Ich halte mich an die Regeln, die WordPress für Plugins vorsieht. Eingaben aus Formularen werden geprüft und bereinigt, bevor das Plugin sie speichert oder weitergibt, und Aktionen im Verwaltungsbereich können nur Nutzer mit den passenden Rechten auslösen. Zugangsdaten zu externen Diensten stehen nicht offen im Code. Vor der Übergabe teste ich das Plugin mit den WordPress- und PHP-Versionen, die auf Ihrer Website laufen.
Kann später jemand anderes an dem Plugin weiterarbeiten?
Ja. Der Code gehört Ihnen und liegt vollständig auf Ihrer Website. Mit der Anleitung aus der Übergabe findet sich auch ein anderer Entwickler darin zurecht.
Macht ein eigenes Plugin meine Website langsamer?
Ein Plugin, das nur für Ihren Zweck geschrieben ist, bringt nichts Überflüssiges mit. Ich achte darauf, dass es nur dort arbeitet, wo es gebraucht wird, zum Beispiel nur auf der Seite mit dem Rechner.
Ihre Funktion
Welche Funktion fehlt Ihrer Website?
Schreiben Sie mir, was passieren soll und mit welchem Programm Ihre Website dafür sprechen muss. Ich sage Ihnen, ob es schon eine fertige Lösung gibt oder ob ich die Funktion für Sie programmiere.
Anleitungen und Einschätzungen rund um WordPress finden Sie im Ratgeber.