Erweiterungen für WordPress
WordPress Mitgliederbereich erstellen: Inhalte nur für Ihre Mitglieder
Ich richte in Ihrer WordPress-Website einen Bereich ein, den nur Ihre Mitglieder sehen: Seiten, Downloads oder Videos, die erst nach der Anmeldung erscheinen. Zugang bekommt, wer gekauft hat, ein Abo bezahlt oder von Ihnen freigeschaltet wurde.
Sie schreiben mir, wer was sehen soll und wie Ihre Mitglieder bezahlen. Eine Rückmeldung bekommen Sie in der Regel innerhalb eines Werktags, danach sehe ich mir Ihre Website an und schicke Ihnen ein Angebot mit festem Termin.
- Eine Online-Zahlung ist keine Voraussetzung. Wer per Rechnung abrechnet, schaltet neue Mitglieder mit wenigen Klicks selbst frei.
- Geschützt werden auch Dateien und Videos, nicht nur die Seiten, auf denen sie verlinkt sind.
- Braucht Ihr Angebot Lektionen in fester Reihenfolge und einen Lernfortschritt, ist ein Onlinekurs das passendere Werkzeug.
Worum es bei einem Mitgliederbereich geht
Die meisten Anfragen beginnen mit einem Satz wie: „Das soll nur sehen, wer dazugehört.“ Gemeint sind zum Beispiel Arbeitsblätter für Coaching-Kunden, Aufzeichnungen von Live-Terminen, Vorlagen für eine Fachgruppe oder ein Bereich für zahlende Abonnenten. Ein Mitgliederbereich regelt also den Zugang: Wer angemeldet ist und die passende Mitgliedschaft hat, sieht die Inhalte. Alle anderen landen auf der Anmeldeseite oder auf einer Seite, die erklärt, wie man Mitglied wird.
Wie jemand zu dieser Mitgliedschaft kommt, entscheiden Sie. Üblich ist ein einmaliger Kauf, ein Abo mit monatlicher oder jährlicher Zahlung oder Ihre manuelle Freigabe, etwa nachdem die Rechnung bezahlt ist. Die Wege lassen sich auch kombinieren, wenn Sie verschiedene Stufen anbieten möchten.
Mitgliederbereich oder Onlinekurs?
Beides wird oft in einem Atemzug genannt, löst aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Mitgliederbereich ist eine geschützte Sammlung von Inhalten, in der sich Ihre Mitglieder frei bewegen. Ein Onlinekurs führt Teilnehmer auf einem Lernweg durch Lektionen, schaltet sie nach Plan frei und zeigt den Fortschritt an. Wenn Sie vor allem Zugang regeln wollen, sind Sie hier richtig. Geht es um einen strukturierten Lernweg, finden Sie mehr auf der Seite Onlinekurs in WordPress. Beides lässt sich auch auf einer Website verbinden.
Was ich konkret einrichte
Für die Grundfunktionen gibt es verbreitete Plugins, also Erweiterungen für WordPress, die Mitgliedschaften, Anmeldung und geschützte Seiten mitbringen. LifterLMS ist eines davon. Welches Plugin zu Ihnen passt, hängt vom Fall ab: davon, wie Ihre Mitglieder bezahlen, wie viele Stufen Sie brauchen und ob später ein Kurs dazukommen soll. Ein Kriterium, das ich immer mit Ihnen bespreche, ist die Lizenz. Manche Plugins laufen nur mit einer Jahreslizenz, die Sie jedes Jahr erneuern müssen, andere kommen ohne aus.
Zum Einrichten gehört mehr als das Plugin selbst:
- eine Anmeldeseite und ein Konto-Bereich im Design Ihrer Website, in dem Mitglieder ihr Passwort ändern können
- die Regeln, welche Seiten, Beiträge und Kategorien zu welcher Mitgliedschaft gehören
- geschützte Downloads, die sich nicht über die direkte Dateiadresse abrufen lassen
- Videos, die nur im Mitgliederbereich eingebunden sind
- die E-Mails, die neue Mitglieder bei Anmeldung und Freischaltung bekommen
- eine Übersicht, in der Sie Mitglieder freischalten, verlängern oder wieder sperren
Die Downloads verdienen einen eigenen Satz: Dateien in der WordPress-Mediathek sind meistens über ihre Adresse erreichbar, auch wenn die Seite, auf der sie verlinkt sind, geschützt ist. Wer den Link weitergibt, gibt also die Datei weiter. Das richte ich so ein, dass nur angemeldete Mitglieder die Datei bekommen.
Programmieren lohnt sich, wenn Ihre Regeln nicht in die Einstellungen eines Plugins passen. Das kann eine Freischaltung sein, die von Angaben aus einem Formular abhängt, ein eigenes Upload-Formular für neue Inhalte oder eine Übersicht, die genau die Zahlen zeigt, die Sie brauchen. Solche Teile schreibe ich als kleines eigenes Plugin, das mit dem Mitglieder-Plugin zusammenarbeitet.
Für eine Coachin richte ich eine Plattform mit LifterLMS ein, die Kurs und Mitgliederbereich verbindet. Beim Zugang gelten klare Regeln: Es gibt keine Online-Zahlung, abgerechnet wird per Rechnung, und die Mitglieder werden manuell freigeschaltet. Zur Plattform gehört ein eigener Bereich für die Aufzeichnungen ihrer Live-Termine, in den laufend neue Aufnahmen kommen und den nur Mitglieder sehen. Die Aufnahmen lädt sie über ein einfaches Upload-Formular hoch. Das Plugin haben wir gewählt, weil es ohne Jahreslizenz auskommt.
Selbst einrichten oder einrichten lassen?
Einen einfachen Mitgliederbereich können Sie selbst erstellen: eine Mitgliedschaft, ein paar geschützte Seiten, Freischaltung von Hand und keine Zahlung über die Website. Dafür reichen ein verbreitetes Plugin und etwas Geduld mit dessen Einstellungen.
Schwieriger wird es an Stellen, die man beim Ausprobieren leicht übersieht. Dass eine Seite geschützt ist, heißt noch nicht, dass die Dateien darauf geschützt sind. Mehrere Stufen, ein Abo mit automatischer Verlängerung oder eine Zahlung, die den Zugang sofort freischaltet, müssen sauber ineinandergreifen, sonst sehen Mitglieder zu viel oder zu wenig. Trifft einer dieser Punkte auf Ihr Vorhaben zu, lohnt es sich meistens, die Einrichtung abzugeben.
Schildern Sie mir im Zweifel Ihr Modell. Wenn Sie es mit einem Plugin allein schaffen, sage ich Ihnen das.
Wie schnell es geht
Sie sprechen direkt mit mir, es gibt keinen Projektmanager und kein Ticketsystem dazwischen. Sobald Sie dem Angebot zugestimmt haben, fange ich an. Wie lange die Einrichtung dauert, hängt vor allem davon ab, wie viele Mitgliedsstufen und Inhalte es gibt und ob etwas programmiert werden muss. Den Termin, bis zu dem Ihr Mitgliederbereich fertig ist, schreibe ich fest ins Angebot.
„Sebastian Künzl war ganz unkompliziert und hat sofort verstanden, was für ein Problem ich mit meiner WordPress Seite hatte. Er hat das analysiert und mir sofort die Lösung präsentiert.“Mara Giannachi
„Sebastian Künzl ist den Anpassungswünschen für unsere Homepage sehr schnell nachgegangen. Kaum war unsere Nachricht abgeschickt, hat Sebastian mit der Programmierung begonnen und diese erfolgreich sowie ordentlich ausgeführt.“KOS PartnerInnen
„Danke für die schnelle, unkomplizierte und reibungslose Abwicklung.“Miriam Ott
So läuft ein Projekt ab
- Sie schildern Ihr Modell. Wer soll Mitglied werden, welche Inhalte gehören dazu, und wie wird bezahlt? Stichpunkte genügen.
- Ich prüfe Ihre Website. Über einen eigenen Zugang, den Sie jederzeit löschen können, sehe ich mir an, ob WordPress, Theme und Plugins für einen Mitgliederbereich bereit sind. Die Prüfung ist kostenlos.
- Sie erhalten ein Angebot. Es nennt das passende Plugin, alles, was programmiert werden muss, den Festpreis und den Fertigstellungstermin.
- Ich richte den Bereich ein. Wo es sinnvoll ist, auf einer Testkopie. Vor dem Start testen wir mit einem Probe-Mitglied, ob jede Stufe genau das sieht, was sie sehen soll.
- Übergabe. Mit einer kurzen Anleitung schalten Sie Mitglieder selbst frei und stellen neue Inhalte ein. Alles, was ich gebaut habe, gehört Ihnen.
Was den Preis bestimmt
Den Festpreis rechne ich aus dem Aufwand. Bei einem Mitgliederbereich treiben ihn vor allem diese Punkte:
- wie viele Mitgliedsstufen es gibt und wie fein geregelt ist, wer welche Inhalte sieht
- ob Mitglieder online bezahlen, einmalig oder im Abo, oder ob Sie per Rechnung abrechnen und selbst freischalten
- wie viele Seiten, Downloads und Videos geschützt und den Stufen zugeordnet werden
- ob Regeln programmiert werden müssen, die das Plugin nicht mitbringt
Laufende Kosten entstehen nur, wenn das gewählte Plugin eine Jahreslizenz braucht oder wenn Sie nach der Übergabe die Betreuung buchen. Die Pakete beginnen bei 179 Euro im Monat inklusive Mehrwertsteuer und sind monatlich kündbar.
Nach der Übergabe
Ein Mitgliederbereich hängt an Anmeldung, Benutzerkonten und Schutzregeln. Nach einem Update des Mitglieder-Plugins, des Themes oder von WordPress sollte jemand prüfen, ob die Anmeldung weiter funktioniert und geschützte Inhalte geschützt bleiben. Fällt so ein Fehler niemandem auf, merken es zuerst Ihre Mitglieder. Deshalb schicke ich Ihnen nach der Übergabe ein Angebot für die laufende Betreuung, gebucht werden muss sie nicht. Was die Pakete umfassen, steht auf der Seite WordPress-Betreuung.
Häufige Fragen
Geht das auch ohne Online-Zahlung?
Ja. Wenn Sie per Rechnung abrechnen, legen sich neue Mitglieder ein Konto an oder Sie legen es für sie an, und Sie schalten den Zugang frei, sobald die Zahlung da ist. Eine Zahlungsanbindung lässt sich später ergänzen.
Eigene Website oder externe Mitgliederplattform?
Auf einer externen Plattform sind Sie schnell startklar. Mitglieder, Inhalte und Adresse liegen dann aber beim Anbieter, und in der Regel zahlen Sie dort eine laufende Gebühr. Auf Ihrer eigenen Website bleiben Daten und Inhalte bei Ihnen, der Bereich trägt Ihre Adresse und Ihr Design, und Sie können ihn später ausbauen. Dafür muss die Website gepflegt werden. Haben Sie noch gar keine WordPress-Website, kann eine Plattform die bessere Wahl sein.
Kann ich Mitglieder selbst sperren oder verlängern?
Ja, das gehört zur Übergabe. Sie bekommen eine Übersicht aller Mitglieder und eine Anleitung, wie Sie Zugänge freischalten, verlängern oder beenden. Dafür brauchen Sie keine technischen Kenntnisse.
Können Mitglieder Videos oder Dateien einfach weitergeben?
Einen Link weiterzugeben bringt nichts, wenn die Datei geschützt ist, denn ohne Anmeldung wird sie nicht ausgeliefert. Wer eine Datei herunterlädt und dann selbst verschickt, lässt sich technisch nicht verhindern. Das sage ich Ihnen lieber vorher.
Kann aus dem Mitgliederbereich später ein Onlinekurs werden?
In vielen Fällen ja, vor allem, wenn das gewählte Plugin beides kann. Wenn ein Kurs schon absehbar ist, sprechen wir das vor dem Angebot an, damit die Wahl des Plugins dazu passt.
Was ist mit Datenschutz und Verträgen?
Ich baue die Funktionen ein, etwa Einwilligungen im Anmeldeformular oder die Löschung von Konten. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrem Rechtsberater.
Ihr Mitgliederbereich
Wer soll bei Ihnen was sehen dürfen?
Schreiben Sie mir, welche Inhalte geschützt werden sollen und wie Ihre Mitglieder Zugang bekommen. Ich schlage Ihnen vor, wie sich das in Ihrer Website umsetzen lässt, und nenne Ihnen die Angaben, die ich für ein Angebot noch brauche.
Anleitungen und Einschätzungen rund um WordPress finden Sie im Ratgeber.